Pressemeldung, 9.6.2007
Spielplätze an der Peripherie sind nicht genug
Bürkle: Spielplätze im Dorfgebiet gehören deutlich verbessert
Die Rumer GRÜNEN haben für die Gemeinderatssitzung am 11.6. einen Antrag auf wesentliche Verbesserung der Kinderspielplätze in Rum-Dorf eingebracht (s.u.). GR Bürkle: "Wir sind durchaus der Ansicht, dass der Waldspielplatz und der Römerpark im Großen und Ganzen gut funktionieren. Leider trifft das für die schnell und zu Fuß erreichbaren Spielplätze im Dorf nicht wirklich zu. Wir stellen uns da wesentliche Verbesserungen vor und beantragen sie."
Neben dem Spielplatz Schnatzenbichl, der schlicht unverwendbar weil verwildert ist, sehen die Rumer GRÜNEN v.a. zwei Probleme: Es gibt kaum schattige Ruhepunkte und es gibt praktisch keinen Ort, an dem Kinder Radfahren lernen können, Rollschuhlaufen, Skaten oder Skateboard fahren können.
Antragstext:
Antrag Kinderspielplätze
Die Marktgemeinde Rum möge für folgende Ausstattung der gemeindeeigenen Kinderspielplätze sorgen:
- Ausstattung aller Kinderspielplätze der Gemeinde mit Sitzgelegenheiten im Schatten bzw. Schattenspender wie z.B. Sonnensegel für Sandkästen
- Ausstattung einiger Rumer Spielplätze, v.a. in Rum-Dorf, mit Einrichtungen zum Radfahren, Rollschuhlaufen, Ballspielen u.ä.
- Instandsetzung bzw. -haltung des Spielplatzes Schnatzenbichl
- Ausstattung aller Spielgeräte mit entsprechenden Auffangmatten
- Ausstattung der Spielplätze mit Trinkwasserbrunnen
- Ankauf weiterer Kreativ-Spielgeräte für die Spielplätze, jedenfalls für den Spielplatz FoRum
Begründung:
Die Ausstattung der Kinderspielplätze ist in Rum verschieden. Neben dem Römerpark und dem Spielplatz Karwendel, die sich im Großen und Ganzen in gutem Zustand befinden, sind einige Spielplätze in mittelmäßigem bis schlechten Zustand. Der Spielplatz Schnatzenbichl ist nicht verwendbar, weil völlig verwildert. Der Spielplatz Birkengasse (bzw. Buchenstraße) und der Spielplatz beim FoRum haben keinerlei Schattenspender; auch keinerlei Einrichtungen, bei denen Radfahren usw. möglich bzw. erlaubt ist. Damit sind in Rum-Dorf keine Möglichkeiten gegeben, in denen Kinder gefahrlos Radfahren lernen können. Das Spielplatzgelände beim FoRum ist völlig von Schotter bedeckt; Rutschen und Schaukeln sind damit gefährlich. Beim FoRum wird unverständlicherweise Radfahren und Rollschuhlaufen verboten.
Eine „Abschiebung" der Kinder aus dem Dorfzentrum an die Peripherie (Römerpark, Karwendel) kann keine Lösung sein.